Mittwoch, 21. Januar 2009

Labyrinth in Salzburg

2. Februar 2009
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Theologie des christlichen Festtages
"Darstellung des Herrn" bzw. "Maria Lichtmess"


40 Tage nach Weihnachten feiert die christliche Kirche seit dem
5. Jahrhundert das Fest "Darstellung des Herrn", das theologisch die urmenschliche Sehnsucht nach einem König anspricht, der die Güte und Sanftmut eines Kindes hat und die Welt mit dem Licht des Friedens erleuchtet. - Die Texte der Bibel (Maleachi 3,1-4 und Lukas 2,22-40) verkünden den Messias als das gütige Licht der Welt, das die ersehnte Erlösung bringt. So steht im Mittelpunkt des Lukasevangeliums die Weissagung des Simeon und der Hanna, dass Gott seinen Erlöser gesandt hat. Das neugeborene Jesuskind wird nach jüdischem Brauch als Erstgeborener, der Eigentum Gottes war (vgl. Exodus 13,2), im Tempel durch ein Geldopfer ausgelöst. Ebenso wird die kultische Reinheit der Mutter Maria wiederhergestellt.

Der Name "Maria Lichtmess" geht auf die im antiken Jerusalem und dann auch in Rom an diesem Tag begangene Lichterprozession zurück, die eine alte heidnische Sühneprozession verdrängen sollte.

Ein Lichterlabyrinth bietet Ihnen an diesem Tag die Möglichkeit, der Sehnsucht nach einer heileren Welt "nachzugehen".

>> Montag, 2. Februar 2009 von 18.00 bis 23.00 Uhr
Sacellum, Hofstallgasse 1, A-5020 Salzburg (gegenüber dem Festspielhaus)
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Von Silmanja, einer Besucherin des Labyrinths
stammt das folgende kurze Video:


Quelle: http://silmanja.twoday.net

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